Zwischendurch immer mal wieder geweckt, verging die die Zeit doch auch wieder wie im Fluge und man konnte es kaum fassen, als der Kapitän dann den Landevorgang einleitete. Es war noch dunkel und ich habe das Gefühl, dass die Landungen im Dunklen viel besser sind, als im Hellen. Wir waren heile in Frankfurt angekommen. Schnell den Pass vorgezeigt und dann ab zum Gepäckband. Man hat sich überhaupt nicht müde gefühlt, hatte auch nach eigenem Rechnen rund 5-6 Stunden Schlaf für sich beanspruchen dürfen. Und so stand man nun da. Habe dann doch relativ schnell das Verlangen nach einer warmen Dusche bekomme, was wir dann auch taten. Hatte ja auch 8 Stunden Zeit, bis unser Flieger Richtung Hamburg dann endlich abflog. Duschen, Frühstücken und dann einfach nur Rumfaulen. Hatten iwann solche Liegen gefunden, auf denen wir uns dann breit gemacht haben. Haben Musik gehört, ab und zu mal rumgelaufen, und dann wurde man doch etwas müde. Hatten uns zwischenzeitlich schon mal eingecheckt bei Lufthansa, und haben es nicht gemerkt, dass wir uns einfach mal so in die Businessclass eingecheckt haben, was wir dann freudigerweise im Flieger mitbekamen.
Hatte leider keinen Empfang mehr mit meinem Handy und so konnte ich ganz schwer die Mama erreichen, ihr sagen, dass ich in Deutschland angekommen bin.
Der Flughafen selbst hat mir doch sehr gut gefallen, vor allem der Zug zwischen dem Domestic und dem International Terminal. Eine Schwebebahn, die dann quasi hoch über dem Flugfeld längst schwebt. Etwas übertrieben, aber man hatte einen super Ausblick.
Die 8 Stunden waren vorbei und man hat sich in den schönen A300 gesetzt. Und wie schon erwähnt, hatte man einen super Platz für den Kurzflug erwischt. Echt angenehm. Beinfreiheit etc pp. Super! Kein Wunder, dass die Tickets soviel teurer sind! Der Flieger hob ab, setzte sich auf die dicken Wolken und sonnte sich auf dem Weg nach Hamburg. Da hat es gerade einmal für eine Cola gereicht und schon ging es wieder runter!
Wir setzten relativ gut auf und als wir dann über das Rollfeld zur Brücke hinrollten, konnte ich oben auf der Terrasse schon die Familie erkennen: An den weißen Shirts mit dem Abbild eines Gottes obendrauf- von mir! Aus dem Flieger raus, natürlich in Flip Flops und auf das Gepäck gewartet. Fees war relativ schnell da und meins wollte nicht ankommen. Nach 10 Minuten kam es dann doch noch und wir konnten durch die Tür, wo ich dann auch meine Familie sehen konnte. Habe als erstes Mama ganz doll in den Arm genommen, die auch dann sofort anfing zu weinen, und ich dann auch. Schwestern kamen auch schnell an und Oma und Opa waren auch dran. Hans Erich war auch da J ! Und natürlich Fees Familie! Das Zusammentreffen war gelungen und jetzt musste man nur noch nach Hause kommen. Durch den schönen Stau um Hamburg, ab nach Lüneburg und ich musste feststellen: Außer, dass in Tosterglope ein Haus durch Feuer fehlt, ein Baum umgekippt ist, hat sich nicht viel verändert!
Zuhause dann schon eher: Am Carport stand schon Bernd, die Hunde und ich habe zum ersten Mal unsere neue Küche gesehen. Der Rest der Familie kam dann auch noch und ich ging dann so um 11 Uhr ins Bett. Welch eine Reise, sie hat ein Ende genommen: Ich habe viele Eindrücke, Erfahrungen sammeln dürfen und ich bin mir sicher – das war nicht das letzte Mal! Julian und Australien, es passt einfach! Ich danke alle Leser für die Aufmerksamkeiten und wenn ihr euch fragen solltet, was jetzt geschieht: Der Inhalt dieses Blogs wird abgedruckt und zu einem Buch gebunden. Ich werde noch sagen, was der Spaß kosten wird und wenn jemand Interesse hat, dann kann er sich bei mir melden und ich werde es notieren!